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Bocholt / MünsterDonnerstag, 12. Januar 2012
Auch Piloten werden immer wieder Opfer von so genannten Laser-Hooligans
Die Ermittler gehen davon aus, dass ein nicht zugelassener Laserpointer verwendet wurde. Solche werden zum Beispiel in Asien vertrieben, berichtet die Fachhochschule Münster, die sich mit dem Thema kürzlich auseinandergesetzt hat. Die stärksten Geräte haben dort eine Leistung von 3.000 Milliwatt. Ein zugelassener Pointer in Deutschland hat dagegen nur 1 Milliwatt Leistung.
„Durch die Benutzung dieser Laserpointer kann das Augenlicht nachhaltig geschädigt werden. Wenn Verkehrsteilnehmer damit geblendet werden, kann es zu gefährlichen Reaktionen oder Lenkfehlern kommen. Schwere Unfälle können die Folge sein. Strafrechtlich wird der hier geschilderte Sachverhalt als gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr eingeordnet.“, so die Polizei.
Zeugen melden sich bitte bei der Kripo in Bocholt unter der Rufnummer 0 28 71-29 90.
In der Region hat es in den vergangenen Jahren immer wieder Laser-Angriffe auf Piloten und Schiffskapitäne gegeben, zum Beispiel in Marl oder Xanten.
